Sie sind das Gegenstück zu transitiven Verben, die mit einem Akkusativobjekt stehen.
Beispiel: intransitive und transitive VerbenIntransitives Verb: Paul schläft.
Transitives Verb: Paul schickt eine E-Mail.
Ein Akkusativobjekt ist ein Wort oder eine Wortgruppe im Akkusativ, mit dem oder der angegeben wird, worauf sich ein transitives Verb bezieht (hier: ‚eine E-Mail‘).
Intransitive Verben verwendest du entweder ohne Objekt oder mit einem Genitiv-, Dativ- oder Präpositionalobjekt.
Reflexive (= rückbezügliche) Verben sind Verben, die mit einem Reflexivpronomen wie ‚sich‘ auftreten.
Beispiel: reflexives VerbAnna freutsich.
Die Handlung, die mit reflexiven Verben ausgedrückt wird, bezieht sich in der Regel auf das Subjekt des Satzes zurück. Das Subjekt ist die Person oder Sache, die etwas tut (hier: ‚Anna‘).
Bei reflexiven Verben stimmen das Subjekt und das Reflexivpronomen in Person und Numerus (= Zahl) überein.
Beispiel: Übereinstimmung von Subjekt und ReflexivpronomenIch freue mich.
Die Kopulaverben im Deutschen sind ‚sein‘, ‚werden‘ und ‚bleiben‘.
Sie werden in der Regel zusammen mit einem Substantiv oder einem Adjektiv verwendet und bilden so die Aussage eines Satzes.
Kopulaverb: Beispiele
Kopulaverb
Beispiel mit Substantiv
Beispiel mit Adjektiv
sein
Max istAnwalt.
Anna isterfolgreich.
werden
Max wirdAnwalt.
Anna wirderfolgreich.
bleiben
Max bleibtAnwalt.
Anna bleibterfolgreich.
Indem du ein Kopulaverb und ein Substantiv verknüpfst, ordnest du das Subjekt einer Klasse zu (hier: ‚Anwalt‘). Das Subjekt ist die Person oder Sache, über die im Satz etwas ausgesagt wird.
Indem du ein Kopulaverb mit einem Adjektiv kombinierst, schreibst du dem Subjekt eine Eigenschaft zu (hier: ‚erfolgreich‘).
BeachteDer Begriff ‚Kopulaverb‘ kommt vom lateinischen ‚copula‘, was ‚Band‘ oder ‚Verbindung‘ bedeutet.
Die Verben ‚sein‘, ‚werden‘ und ‚bleiben‘ werden Kopulaverben genannt, weil sie das Subjekt beispielsweise mit einem Adjektiv oder einem Substantiv verbinden.
Mit Modalverben kannst du ausdrücken, dass etwas erlaubt, möglich, gewünscht oder notwendig ist.
Dazu verknüpfst du ein Modalverb mit einem Vollverb im Infinitiv (= Grundform). Ein Vollverb ist ein Verb wie ‚lernen‘, das alleine im Satz stehen kann.
‚Ein‘ verwendest du bei neutralen (= sächlichen) Substantiven im Nominativ und Akkusativ Singular sowie bei maskulinen (= männlichen) Substantiven im Nominativ Singular.
‚Einen‘ verwendest du bei maskulinen Substantiven im Akkusativ Singular.